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1939 fuhr Marie-Lusie Heller zum ersten Mal nach Paris. Dort traf sie Picasso in einer kleinen Galerie in der Rue de Seine und besuchte ihn in seinem Atelier.
Anfang der 50iger Jahre fuhr sie mit Ernst Weil an die Cote d‘Azur, u.a. mit dem Motorrad nach Antibes und Vallauris, dem damaligen Wohnsitz von Picasso. Dort modellierte Picasso für die Potterie Madoura Vasen und Teller und bemalte sie. Von der jungen Jacqueline Roque, der späteren Ehefrau Picassos, wurden sie verkauft. Jacqueline Roque hat es Ernst Weil und Marie-Luise ermöglicht, Picasso noch einmal zu treffen. Der Produzent Luciano Emmer filmte damals Picasso bei dessen Arbeit am Friedenstempel von Vallauris. Während dieser Arbeit durfte Marie-Lusie dort Fotos von Picasso machen.
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Landschaft mit Baum, Aquarell und Gouache auf Papier, 62,5 x 44,8 cm, 1953
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Im Sommer 1949 wurde im Musées National d‘ Art Moderne in Paris eine große Matisse-Ausstellung gezeigt. Marie-Luise favorisierte bereits seit den späteren 30iger Jahren französische Kunst und fuhr dorthin. Sie liebt die Farbe, die Fläche, die Leichtigkeit und die Frauenerotik von Matisse.
Dr. Horst Ludwig: „Sehr nahe kommt sie Matisse in ihrer Serie der Terrassenansichten. Hier gibt es motivliche und stilistische Parallelen, die zwar einige Jahre später überwunden werden, strukturell jedoch sollte sie immer in der Beibehalten der rhythmischen Linie seine Impulse, wenn auch sehr vermittelt und indirekt, weitertragen."
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Blick auf Nizza, Aquarell und Gouache auf Papier,
62,5 x 44,8 cm, 1953
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