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Dr. Horst Ludwig:
Obschon der Begriff „informel“ oder „Art Informel“ auch heute noch für die freie gestische Malerei der fünfziger und sechziger Jahre umstritten ist, hat er sich doch eingebürgert. Er bezeichnet wörtlich das formlos Ungestaltete und meint die spontane Bildentstehung zwischen der Spannung von psychischer Improvisation und dem kontrollierten Zufall.
Seit 1963 begegnen wir einer Fülle von Ölbildern, die den breiten Strom der gestalterischen Kraft von Marie-Luise dokumentieren. Das Jahr 1964 bringt kaum Veränderungen im Werk der Künstlerin. Das Informel mit seinen Spielarten bis hin zum Tachismus und zur „écriture automatique“ ist in der westlichen Welt eine allgemein verständliche Kunstsprache geworden.
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Jaxon-Zeichnung, Jaxon und Bleistift auf Papier,
59 x 42 cm, 1963
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Handballspieler, Öl auf Leinwand, 80 x 60 cm, 1963
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